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Rhododendron Yakushimanum-Hybriden

Durch die Kreuzung großblumiger Hybriden mit der japanischen Wildart Rhododendron yakushimanum – sie wird seit einigen Jahren auch als Unterart von Rhododendron degronianum eingeordnet – , die als Endemit auf der Insel Yaku Shima in einer Gebirgsregion zwischen 1.200 und 1.800 m Höhe an sonnen- und windexponierten Standorten vorkommt, entstand eine völlig neue und begehrte Hybridgruppe, deren Sorten sich dank hervorragender Eigenschaften in besonderer Weise auszeichnen und einen hohen Gartenwert besitzen.

Rhododendron yakushimanum wird seit einigen Jahrzehnten an zahlreichen Stellen züchterisch bearbeitet. Durch die Einkreuzung großblumiger Hybriden ist eine fast unübersehbare Anzahl von Sorten entstanden.

Auffällig ist der niedrige, geschlossene Wuchs, die wunderschöne Belaubung während des ganzen Jahres sowie die außerordentliche Reichblütigkeit, die selbst bei jungen Pflanzen überrascht. Hinzu kommt die einzigartige Farbenvielfalt bei den verschiedenen Sorten und die sehr gute Winterhärte dieser Gruppe.

Als weitere Besonderheit erweist sich bei einer Vielzahl dieser Hybriden der filzige Blattaustrieb nach der Blütezeit, der über viele Wochen den stattlichen Pflanzen zusätzlich ein edel-dekoratives Aussehen verleiht. Dieser Belag (Indumentum) dient als Sonnen- und Verdunstungsschutz. Es sind Rhododendron, die für sonnige Standorte geeignet sind und diese bei ausreichender Feuchtigkeit für die gesunde Weiterentwicklung sogar bevorzugen.

Die Blütezeit erstreckt sich von Anfang Mai bis Anfang Juni.
Die Pflanzenhöhe beträgt bei den meisten Sorten nach 10 Jahren etwa 1 m Höhe und 1,20 m Breite. Wegen des relativ langsamen Wuchses sind sie besonders für kleinere Gärten bestens geeignet.

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