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Rhododendron Williamsianum-Hybriden

Für Rhododendron aus dieser Gruppe wurde die in den chinesischen Provinzen Sichuan und Guizou heimische Rh. williamsianum verwendet. Die Art zeichnet sich durch einen dichten, regelmäßig halbkugeligen Wuchs, breit eiförmige, am Blattgrund herzförmige, im Austrieb oft intensiv bronzefarbene Belaubung und glockigen, nickenden Blüten in lockeren Blütenständen aus.

Die Züchtung mit Rh. williamsianum begann etwa ab 1920 in England, später auch in Holland und Deutschland.

Durch Kreuzungen mit großblumigen Rhododendron-Hybriden sind neben hoch wachsenden Sorten auch solche mit einem niedrigen, kompakten Wuchs entstanden, die auch für kleine Gärten gut geeignet sind. Die Pflanzenhöhe beträgt ausgewachsen bei den meisten Sorten 1 bis 2 Meter, nur wenige werden auch größer.

Bei den Blütenfarben der Hybriden dominieren rosa Töne, es gilt aber auch rote und cremegelbe Blüten.

Die Kreuzungen sind zwar robuster als die Art, benötigen jedoch einen geschützten Standort, denn sie leiden durch ihren frühen Austrieb und die frühe Blüte ab Ende April nicht selten unter Spätfrösten. Sie bevorzugen lichten Schatten, der sie vor direkter Mittagssonne oder auch Wintersonne schützt.

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