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Rhododendron Repens-Hybriden

Diese Gruppe umfaßt Kreuzungen der in feuchten Bergwiesen Chinas und Tibets beheimateten Rh. forrestii var. repens mit anderen Arten und Sorten.

Die ersten Sorten entstanden nach 1930 in England, der Durchbruch mit für deutsche Verhältnisse winterharten, heute weltbekannten Sorten gelang Dietrich G. Hobbie aus Westerstede-Linswege in den 50er Jahren.

Die Pflanzenhöhe beträgt maximal 0,75 m bis 1,20 m, die Pflanzenbreite bis etwa 2 Meter. Die Blütezeit ist von Mitte April bis Mitte Mai.

Alle zeichnen sich durch einen niedrigen, kompakten Wuchs und durch glockige, ziemlich fleischige, scharlach- oder leuchtend rote, selten auch rosa Blüten aus. Sie gedeihen, eine ausreichend hohe Bodenfeuchtigkeit vorausgesetzt, auch an sonnigen Standorten. Durch den frühen Blütetermin können die Blüten unter Spätfrösten leiden.

Sie sind wegen ihres ausgesprochen langsamen Wuchses ideal für kleine Flächen, auch zur Flächenbegrünung und zur Vorpflanzung. Besonders in Norddeutschland verbreitet ist die Verwendung dieser Hybriden als niedrige Hecke zur Straßenabgrenzung. Größere und bereits ältere Exemplare wirken besonders in Einzelstellung. Sie sind auch bestens geeignet für Gräber und Steingärten oder als mobiles Grün in Trögen und Kübeln.

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